Inversion

Temperaturzunahme mit der Höhe

Normalerweise wird es mit zunehmender Höhe kälter, doch bei einer Inversion kehrt sich dieses Verhältnis um: Eine wärmere Luftschicht liegt über kälterer Luft am Boden. Diese Schichtung ist extrem stabil, weil kalte Luft schwerer ist und nicht aufsteigen kann. Die warme Schicht wirkt wie ein Deckel.

Inversionen entstehen besonders häufig im Winterhalbjahr. In klaren Nächten strahlt der Boden seine Wärme ab und kühlt stark aus. Die bodennahe Luft wird dadurch kälter als die Luft darüber. Begünstigt wird dies durch Hochdruckgebiete, in denen Luftmassen grossräumig absinken und sich dabei erwärmen. Im Schweizer Mittelland sammelt sich dann kalte Luft wie in einer Schüssel, während auf den Bergen milde Temperaturen herrschen. Diese Situation kann tagelang anhalten und sorgt für den typischen Hochnebel, der Feuchtigkeit und Schadstoffe in der bodennahen Schicht einschliesst.

Arten

  • Bodeninversion (Strahlungsnächte)
  • Absinkinversion (Hochdruck)
  • Frontale Inversion